Felix Hermanutz krönt sich zum „King of the Lake 19“ am Attersee

VIDEO: Atterseer schnappt sich Heimsieg und kürt sich zum neuen „König“ im Sekundenkrimi um den Attersee 

Am 21. September war es wieder soweit, zum bereits neunten Mal lud der Radsportverein Atterbiker.at zum europaweit einzigartigen Einzel- und Mannschaftszeitfahren rund um den Attersee ein. Beim ASVÖ King of the Lake kämpften 1.267 Radfahrer aus 17 Nationen, darunter das „Who is Who“ der österreichischen unddeutschen Zeitfahrszene um die heißbegehrte „Krone“ am Attersee. Die für den Verkehr gesperrte Strecke bot erneut perfekte Voraussetzungen für Top-Zeiten auf den inzwischen schon legendären 47.2 Kilometern. Mit dabei waren Profis wie etwa der mehrfache Race-Across-America-Gewinner Christoph Strasser. Auch die österreichische Radbundesliga gab sich wieder die Ehre und trug ihr vorletztes Rennen der Saison im Salzkammergut aus. Als Sieger im Mannschaftszeitfahren der Bundesliga powered by Autohaus Eder und Volkswagen ging das Team Vorarlberg Santic mit einer Zeit von 0:55:07,06 hervor. Zum „King“ powered by Raiffeisen krönte sich der Oberösterreicher Felix Hermanutz, als neue „Queen“ powered by Lenzing AG darf sich die Deutsche Lisa Brömmel bezeichnen. Der deutsche Profi Julian Braun holte sich mit einer Zeit von 58:09,74 den Titel „Elite King of the Lake“ powered by Zipfer. Den Titel im Mannschaftszeitfahren der Amateure powered by Bioracer nahm erneut das Team RC Grieskirchen mit nach Hause.

Schauplatz wahrer Sekundenkrimis war am 21. September der Attersee, denn beim ASVÖ King of the Lake kämpften wieder die schnellsten Radfahrer um die begehrten Titel des „Kings“ und der „Queen“. Bei der neunten Auflage des europaweit einzigartigen Zeitfahrrennens lieferten sich Athleten aus 17 verschiedenen Nationen heiße Kämpfe rund um den Salzkammergutsee.

Neben den Teams der österreichischen Radbundesliga stellten auch heuer wieder ein mit Spitzenfahrern wie Adelheid Schütz oder Race-Across-America Sieger Christoph Strasser besetztes Starterfeld. Einmal mehr trafsich somit das „Who is Who“ der österreichischen und deutschen Zeitfahrszene am Attersee. Die für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrte Strecke, tausende begeisterte Zuseher und traumhaftes Spätsommerwetter boten die optimalen Voraussetzungen für ein Radsportfest der Extraklasse. Insgesamt kämpften Radsportler aus 17 Nationen bei perfekten Bedingungen um die begehrten Plätze am Thron. Um 13.00 Uhr fiel der Startschuss in Schörfling am Attersee für die Teams der österreichischen Radbundesliga, die im Rahmen des ASVÖ King of the Lake ihr vorletztes Rennen im Mannschaftszeitfahren der Saison austrugen. Danach ging es im 4er Mannschaftszeitfahren weiter, die ersten der 1.267 Teilnehmer starteten kurz nach den Profis.

Im Mannschaftszeitfahren der Radbundesliga powered by Autohaus Eder und Volkswagen setzte sich dasTeam Vorarlberg Santic mit einer Zeit von 0:55:07,06 vor den Siegern von 2017, dem Hrinkow Advarics Cycleang Team mit 40 Sekunden Vorsprung in Führung und schnappte sich den Sieg.
Das Mannschaftszeitfahren der Amateure powered by Bioracer gewann wie schon im Vorjahr wieder dasTeam RC Grieskirchen in einer Zeit von 1:00:44,36 vor dem Bernhard Kohl Racing Team 2.

Im Einzelzeitfahren konnte die Deutsche Lisa Brömmel die 5-fache „Queen“ Adelheit Schütz auf dem Thron ablösen. Mit einer tollen Zeit von 1:06:11,75 ließ sie ihre Landsfrau und die Drittplatzierte Slowenin LauraSimenc hinter sich und darf nun die Krone der „Queen of the Lake“ powered by Lenzing AG tragen. „Der King of the Lake war für mich der Saisonabschluss 2019 und bedeutet mir dementsprechend viel. Ich habe im Vorhinein schon gehört, dass es eine sehr schöne und professionell aufgezogene Veranstaltung ist, aber der gestrige Tag hat meine Erwartungen weit übertroffen. Die Krönung am Ende war natürlich das unübertroffene und auch amüsante Highlight des Tages. Die 47,2 Kilometer waren eine Herausforderung und ich musste mich vor allem auf der ersten Hälfte zwingen, nicht zu hart anzugehen, um gegen Ende noch genug Körner zu haben. Die vielen Zuschauer an der Straße lassen einen die Schmerzen aber wenigstens kurz vergessen und die

Atmosphäre im Ziel war einfach der Wahnsinn“, zeigt sich die Deutsche begeistert von ihrem ersten Sieg am Attersee.
Bei den Herren entwickelte sich das Finish zu einem spannenden Wettkampf – mit einer tollen Performance gelang es Felix Hermanutz seine Konkurrenz auf die Plätze zu verweisen. Mit einer Zeit von 58:56,84 Zeit sicherte sich der aus Attersee Stammende den Thron vor heimischem Publikum und damit den ehrenvollen Titel „King of the Lake“ powered by Raiffeisen. Der Kampf um Platz zwei entpuppte sich als nervenaufreibender Sekundenkrimi zwischen dem Slowenen Andrej Gucek (59:19,52) und dem ÖsterreicherMartin Geretschnig, der sich mit einer beeindruckenden Zeit von 59:27,52 den dritten Platz sicherte. „Seit ich mit dem Radfahren begonnen habe, hatte ich immer den ASVÖ King of the Lake vor Augen, das ist wirklich das Rennen, warum ich begonnen habe, Rennen zu fahren. Ich fahre einfach direkt bei meiner Haustüre vorbei, kenne so viele Leute, die mich anfeuern. Und so ein perfekt organisiertes Rennen hier in meiner Heimat zu haben, ist der Wahnsinn. Das ist einfach ein ultimatives Privileg“, freut sich der frischgebackene 21-jährige„König“ über den verdienten Sieg vor seiner Haustüre.

Im Kampf um den Titel des „Elite King“ powered by Zipfer hatte der Deutsche Profi Julian Braun die Nase weit vorne. Mit einer Spitzen-Fahrt schnappte er sich die begehrte Krone und ließ mit einer Zeit von 58:09,74 und einem Respektabstand von mehr als einer Minute den Zweitplatzierten Tobias Erler (59:18,33) hinter sich.Auch der „King“ von 2017 Johannes Hirschbichler, der an diesem Tag sowohl im Mannschaftszeitfahren der Radbundesliga als auch als Einzelstarter an den Start ging, zeigte ein zweites Mal an diesem Tag auf. Bei seinem Soloauftritt legte er dann noch eine Zeit von 59:32,89 hin und ergatterte somit den vierten Platz bei der Elite.

Sowohl Teilnehmer als auch die unzähligen Zuseher entlang der Strecke zeigten sich abermals begeistert von den spannenden Kämpfen um die Kronen und der tollen Stimmung. Zum bereits fünften Mal sorgte die für denVerkehr komplett gesperrte, 47.2 km lange Strecke selbst bei Amateuren für „Profifeeling“ und sicheresZeitfahren auf höchstem Niveau. Möglich war dies mit Hilfe zahlreicher Helfer und einem Großaufgebot von rund 150 Einsatzkräften aus Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz und 20 Motorrad-Marshalls, die gemeinsam mit dem Organisationsteam für die Sicherheit der Teilnehmer sorgten. Die Organisatoren zeigten sich glücklich mit der inzwischen neunten Auflage des ASVÖ King of the Lake 2019 und der einzigartigen Stimmung, die den Event zu einem besonderen Radsportfest machte. „Es war wieder einmal ein einzigartiger Tag. Gratulation allen Teilnehmern, die hier Top-Zeiten an den Tag gelegt und das Rennen bis zur letzten Sekunde so spannend gemacht haben. Der Sieg von Felix freut uns natürlich besonders, da es ein wirklicher Heimsieg vor all seinen Fans hier war und natürlich auch super zur Stimmung beigetragen hat. Wir danken allen Helfern, Einsatzkräften, Vereinen und Gemeinden, die diesen Event in so einzigartiger Form überhaupt erst möglich machen. Und das tolle Feedback der Teilnehmer, sowie die glücklichen Gesichter machen uns unheimlich stolz“, zeigt sich Organisator Erwin Mayer vom veranstaltenden Radsportverein Atterbiker.at begeistert über eine gelungene neunte Auflage des ASVÖ King of the Lake.

Quelle: Agnes Steinacher  //  Fotocredit:   ©Martin Granadia  Videocredit:Youtube/ iVqdWNtkr9s

 

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