Faustball - Vöcklabruck und Freistadt mit voller Ausbeute

Faustball  - Vöcklabruck und Freistadt mit voller Ausbeute

Fabian Hofstadler lacht mit Freistadt von der Tabellenspitze

In der ersten Runde der Faustball Hallen-Bundesliga der Männer wurden Titelverteidiger Freistadt und die Tigers aus Vöcklabruck ihren Favoritenrollen gerecht und setzten sich in souveräner Manier an die Tabellenspitze. In der Spitzenrunde teilten sich Gastgeber Enns, Froschberg und Grieskirchen die Punkte, ebenfalls je einen Sieg feierten Urfahr und Kremsmünster.

Den Auftakt in die neue Saison in der österreichischen Hallen-Bundesliga bildete bereits am Freitagabend die Heimrunde von Enns gegen Froschberg und Grieskirchen/Pötting. Die Trattnachtaler sorgten im Auftaktspiel gegen die Linzer gleich für eine Überraschung. Ohne Angreifer Lukas Eidenhammer, der noch in Chile weilt, und Jung-Papa Simon Lugmair feierte man einen Erfolg gegen Vize-Meister Froschberg. Während Routinier Joao Victor Fidelis im Angriff einen Traumtag erwischte, war Froschberg nach gewonnenem ersten Satz völlig von der Rolle. Grieskirchen konnte das Niveau gegen Enns dann aber nicht mehr aufrecht erhalten. 

Die Gastgeber, die mit Gustav Gürtler ebenfalls ihren Top-Angreifer vorgeben mussten, setzten sich mit 3:1 durch. Grieskirchens Hubert Schatzl zeigte sich mit dem Auftakt dennoch zufrieden: „Wir haben mit einer tollen Mannschaftsleistung einen Sieg geholt, darauf wollen wir aufbauen!“.

Im dritten Spiel des Abends fand Froschberg wieder zu gewohnter Stärke und sorgte einem hart erkämpften Sieg gegen das Heimteam für die gerechte Punkteteilung. „Wir haben den Ernst der Lage noch rechtzeitig erkannt und sind im Kopf ruhig geblieben. So konnten wir über die kämpferische Leistung den wichtigen Sieg einfahren“, analysierte Trainer Jakob Steiner zum Spiel. „Schade, im Spiel gegen Froschberg wäre mehr drinnen gewesen. Trotzdem sind wir froh über die zwei gewonnenen Punkte. Wir haben unsere verletzungsbedingten Ausfälle so gut es ging kompensiert“, resümierte der Ennser Kapitän Andi Zauner.

Vöcklabruck zeigt wieder auf

Nach verpasstem Final3 in der Vorjahres-Saison wurden die Tigers aus Vöcklabruck ihrer Favoritenrolle in der ersten Runde voll gerecht. Sowohl gegen die Vorjahres-Dritten aus Urfahr als auch gegen Aufsteiger Laa/Thaya feierte das Team von Trainer Michael Feichtenschlager, das ohne den erkrankten Routinier Elias Walchshofer antreten musste, 3:0 Erfolge. „Wir haben heute wie erhofft abgeliefert. Karl Müllehner hat stark serviert, und in der Abwehr sind wir trotz des Ausfalls von Elias größtenteils sicher gestanden. Urfahr hatte trotz der knappen Satzergebnisse keinen einzigen Satzball, damit können wir auf alle Fälle sehr zufrieden sein. Wir haben sicher noch Luft nach oben, aber ich bin für den weiteren Meisterschaftsverlauf sehr optimistisch“, so Kapitän Jakob Huemer.

Auch für Urfahrs Stefan Wohlfahrt war das Vöcklabrucker Service ein Schlüssel zum Erfolg: „Wir haben es zu wenig entschärfen können, daher konnten wir auch keinen Satzgewinn einfahren.“ Nach dem Sieg gegen Aufsteiger Laa/Thaya sehen die Linzer dennoch mit Zuversicht auf die nächsten Spiele. „Es gibt auch viel Positives, das wir für die nächsten Runden mitnehmen können“, so Wohlfahrt.

 

Für Neuling Laa/Thaya gab es in der ersten Runde gegen die erwartet starken Gegner nichts zu holen. „Es waren heute sehr eindeutige Begegnungen, wir haben nur schwer ins Spiel gefunden. Man hat gemerkt, dass wir uns erst auf das Niveau in der ersten Bundesliga einstellen müssen“, so Manuel Beck, der aber trotz der Niederlagen optimistisch blieb: „In den nächsten Runden wollen wir die ersten Satzgewinne einfahren!“.

Meister Freistadt startet souverän

Über einen großartigen Start in die neue Saison darf sich Freistadt freuen. In der heimischen Bezirkssporthalle gaben sich die Titelverteidiger keine Blöße und ließen den Gästen aus Seekirchen und Kremsmünster keine Chance. Ebenfalls ohne Satzverlust und mit der besseren Balldifferenz übernahmen die Mühlviertler die Tabellenspitze vor den punktegleichen Vöcklabruckern. Einen Krimi bekamen die Fans dennoch zu sehen: Die Begegnung zwischen den Gästen aus Seekirchen und Kremsmünster ging über die volle Distanz, am Ende setzte sich der TuS knapp mit 3:2 durch. "Wir haben zu Beginn ziemlich nervös gewirkt, aber das Ergebnis zählt schlussendlich", resümiert Routinier Stefan Winterleitner, der gegen Ende des vierten Satzes eingewechselt wurde. Sein Vater Dietmar freute sich auf der Trainerbank nicht nur über die wichtigen Punkte, sondern auch über das gelungene Bundesliga-Debut von Rookie Max Kadisch.

Ergebnisse und Tabelle

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Quelle: Stefan Gusenleitner  //  Fotocredit: ©ÖFBB/Erwin Pils

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