Der Adventkranz – eine „Erfindung“ der Diakonie

Der Adventkranz – eine „Erfindung“ der Diakonie

180 Jahre Hoffnungsträger für Kinder und Jugendliche in Not

Jeder kennt ihn: Den Kranz mit vier Kerzen, der uns in der hektischen Adventzeit daran erinnert, kurz einmal innezuhalten. Entstanden ist der Adventkranz 1839, und sein Original sah völlig anders aus, als wir ihn heute kennen.

Es war die Diakonie, die den Adventkranz erfunden hat. Um Kindern aus ärmsten Verhältnissen im Advent die Zeit bis Weihnachten zu verkürzen, entzündete man im ersten Haus der Diakonie jeden Abend eine Kerze an einem großen Wagenrad.

Aus dieser Idee entstand der uns heute bekannte Adventkranz. Der ursprüngliche Adventkranz hatte immer genau so viele Kerzen, wie der Advent Tage zählt.

2019 sind das 24 Tage und 24 Kerzen. 4 Sonntagskerzen und 20 kleinere für die Wochentage.

Hoffnungsträger für Menschen in Not

Die Diakonie kümmerte sich vor 180 Jahren um alleine gelassene Straßenkinder in Hamburg. Sie sorgte für Essen, Unterkunft und - eine gute Schulbildung.

Bis heute unterstützt die Diakonie mit zahlreichen inklusiven Bildungs-Angeboten besonders sozial benachteiligte Kinder, Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder mit Behinderungen.

Der Adventkranz ist Symbol und Hoffnungsträger geworden für Kinder und Jugendliche in Not.

Adventkränze in der Öffentlichkeit

Die Diakonie bringt in den nächsten Tagen Adventkränze in die Büros des Bundespräsidenten, der Bundeskanzlerin, des Wiener Bürgermeisters und vieler MinisterInnen, sowie LandespolitikerInnen und der Sozialpartner.

Im heurigen Advent wird es an mehreren Orten in Österreich auch große Diakonie-Adventkränze mit 24 Kerzen zu sehen geben. Am Rathausplatz in Wien, am Domplatz in Klagenfurt, am Schlossbergplatz in Graz sowie in Linz.

Quelle: Diakonie Österreich Roberta Rastl Medienarbeit / ots  //  Fotocredit: Symbolfoto

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